Antitranspirant Bezugsquellen
Antitranspirant & Apotheke
Antitranspirant & Apotheke
Kauf, Kosten und Kontrolle - industriell oder als Mix?
Apotheken bieten sowohl industriell gefertigte Antitranspirante wie AHC20 sensitive als auch sogenannte "Apothekenmischungen" an, bei denen auf Basis des Rezepts eines Arztes oder einer frei zugänglichen Antitranspirant-Rezeptur eine individuelle Lösung angemischt wird.
Preislich gesehen, liegen schweißmindernde Mischungen aus der Apotheke trotz des Aufwandes für die Herstellung nicht selten unter den industriell gefertigten Produkten. Die selbstgemixten Lösungen haben jedoch laut vieler Berichte von Anwendern oftmals auch eine deutlich kürzerer Haltbarkeit und sie verursachen in der Regel stärkere Hautreizungen. Wie kann das sein?
Gerade bei den eben genannten Schwachpunkten tritt die Qualität industriell gefertigter Antitranspirantien positiv zu Tage. Deren Mischverhältnisse sind bis ins Kleinste abgestimmt, um höchstmögliche Haltbarkeit und Reizarmut zu gewährleisten.
Der schnellste Weg zum Antitranspirant?
Kunden, die ihr Antitranspirant möglichst schnell beziehen wollen, sind immer wieder überrascht, denn auch bei Apotheken dauert es meist 2 – 5 Tage, bis die speziell gefertigte Anti-Transpirant-Mischung oder ein industrielles Produkt endlich verfügbar sind. Dies ist begründet in der Zeit, die der Pharmazeut zum Anmischen benötigt oder der Zeit die es braucht, bis das bestellte industrielle "hochleistungs Deodorant" in der Apotheke eintrifft – denn die wenigsten Apotheken können alle verfügbaren Marken auf Lager halten und nicht alle Marken sind über jeden Pharma-Großhändler zu beziehen.
Es gibt in der Realität also keinen Unterschied zwischen einer Bestellung im Internet und dem Bezug über eine lokale Pharmacie. Darüber hinaus sind Antitranspirantien über den Online-Bezug oftmals auch günstiger und auf Grund der Auslieferung "frischer Ware" (im Gegensatz zu länger lagernden Produkten) deshalb auch länger haltbar. Gerade bei aluminiumchloridhaltigen Mitteln ist die Haltbarkeit nicht zu vernachlässigen, sind diese doch meist "längerfristige Begleiter" (schon 30ml reichen bei Anwendung unter den Achseln für gut ein Jahr).
Auch kann es vorkommen, dass lokale Apotheken bei Bestellungen des entsprechenden Kosmetikums Mindermengenzuschläge und Versandkosten berechnen, so dass auch dieser Vorteil (keine Gebühren für den Versand) oftmals entfällt.
In wie weit man als Kunde seinen Apotheker vor Ort finanziell unterstützen möchte, bleibt selbstverständlich jedem Verbraucher selbst überlassen. Man sollte sich jedoch auf keinen Fall darauf einlassen überhöhte Zuschläge zu zahlen. Auch ist es in den meisten Fällen wenig sinnvoll, sich von der Apotheke zu einem "Apotheken-Geheimrezept" überreden zu lassen, obwohl man eigentlich ein ganz bestimmtes Antiperspirant haben wollte. Hier sollte richtige und uneigennützige Beratung durch den Apotheker nicht nur zum guten Ton gehören, sondern selbstverständlich sein.
Beratungswüste im Pillenhandel?
Auch was die Beratungsqualität der Apotheken in Hinsicht auf Antitranspirante angeht, sieht das Gesamtbild ernüchternd aus: bei den meisten Ladengeschäften reicht das Wissen über schweißhemmende Präparate kaum über das der Allgemeinbevölkerung hinaus. Oftmals ist Verkäufern nicht einmal der Unterschied zwischen Deodorant und Antiperspirant geläufig. Besonders fatal: bei den unzähligen Online-Apotheken findet eine Beratung faktisch gar nicht mehr statt. Der Grund für die oft unzureichende Beratungsbereitschaft liegt darin begründet, dass Apotheken fast nur noch "[...] ausschließliche Handelsgeschäfte für Medikamente, Heilmittel und Kosmetika sind." (Quelle: www.wiktionary.org)
Hier können spezialisierte Fachhändler allein auf Grund der Fokussierung auf einige wenige Produkte nicht selten eine deutlich bessere Beratungsqualität anbieten.
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