Ursachen des Körpergeruchs
Körpergeruch & Krankheiten
Krankheiten die Körpergeruch verursachen
Krankheiten können den Körpergeruch negativ beeinflussen. Grundsätzlich ist zwischen Krankheiten, die das Schwitzen steigern, und solchen, die den Geruch direkt verändern zu unterscheiden.
Krankhaftes Schwitzen:
Primäre Hyperhidrosis | extremes, genetisch bedingtes Schwitzen, ohne primäre Ursache, in Folge Schweißgeruch
Sekundäre Hyperhidrosis | innere Krankheiten als Ursache des Schwitzen (z.B. Schildrüsenfehlfunktion); in Folge Schweißgeruch
Krankhafter Körpergeruch:
Bromhidrosis | starker und permanenter Körpergeruch mit diffuser Ursache, auch lokal auftretend (z.B. in der Leistengegend)
Krankheiten als Auslöser des Körpergeruchs:
Stoffwechselstörungen | Trimethylaminurie (TMAU-Syndrom); starker Fischgeruch durch abnormale Mengen Trimethylamin im Schweiß (und Urin/Speichel).
Zuckerkrankheit | Diabetes mellitus, obstartiger, süßlicher Geruch, Acetongeruch
Leberkrankheiten | z.B. Hepatitis, dadurch typischer Ammoniakgeruch
Nierenkrankheiten | Uringeruch, durch erhöhte Mengen urinpflichtiger Stoffe im Schweiß
Hormonelle Störungen | Störungen des Hormonspiegels, z.B. zu hohe Testosteronwerte bei Frauen, atypische Östrogenwerte bei Männern
Innere Entzündungen | süßlicher Geruch, insbesonders bei eiterigen Herden (z.B. bei chronisch obstruktiver Bronchitis)
Fiebererkrankungen | erhöhte Schweißproduktion durch Fieberschübe, in Folge Schweißgeruch. Dieser kann schon bei nur leicht erhöhter Temperatur auftreten.
Adipositas | ggf. in schwer zu pflegenden Hautfalten durch eine instabile Keimflora der Haut entstehender Schweißgeruch
Hautkrankheiten | Ekzeme, Nekrosen, Hautwolf
Amputationen und Prothesen | ggf. an Stümpfen entstehender Schweiß-/Wundgeruch
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